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Wer & Was

Über die Reise, diesen Blog und die Autor:innen

Unsere Reise 

"Das Leben geht vor!", diese Worte meiner ersten Vorgesetzten haben sich bei mir eingeprägt, als ich damals eine Schicht im Eisgeschäft tauschen musste, um für ein paar Tage reisen zu können. Damals war ich 17 und lebe diesen Satz seither. 

Das hier ist ein Projekt, ein Tagebuch, ein digitaler Schreibblock für mich und meine Entwicklung, zugleich eine Schnittstelle für Familie und Freunde. Und nicht zuletzt: Ein kleiner öffentlicher Ort, wo ich erzählen, teilen, unterhalten, motivieren und inspirieren möchte. Darf ich einladen und vorstellen: Liebe Leser:innen, das sind die Länder meiner Reise, das ist meine Perspektive, das sind meine Erfahrungen, meine Bilder und meine Gefühle. Ich verspreche, dass ich ehrlich sein werde und dass das hier nicht perfekt wird. 

Also, auf geht's. Mit einem Bachelorabschluss, ziemlich viel Zeit und etwas Geld in der Tasche, mit grundlegenden Fähigkeiten zu KFZ-Mechanik, einem ausgebauten Van und einem breiten Grinsen im Gesicht geht es ostwärts. Jetzt. Ich will in die Mongolei, über 20.000km ab Mai 2023, und was auf dem Weg dahin passiert, das findet ihr hier. 

Gefährt:innen 

Gefährte | Gefährt:in 'Begleitung’,  vom Althochdeutschen giferto ‘Fahrtgenosse’ (9. Jh.)

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Maria Glaser

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Hauptautorin 

Vielleicht stelle ich mich kurz vor. Ich bin 24 Jahre alt und in Thüringen geboren sowie aufgewachsen. Je nachdem, wen man fragt, bin ich manchmal Strahlefrau, manchmal Freiheitstussi oder eben Freigeist.  ​Mein Treibstoff ist Neugierde, ich bin oft unruhig und in Bewegung, immer unterwegs mit Lachfalten, Kaffee und einer Affinität zu Gedankenfetzen. Außerdem verbringe ich einen großen Teil meiner Zeit an Kletterfelsen und Boulderwänden, auf Boards für Asphalt, Wellen oder Schnee, mit der Nase tief in Büchern, hinter dem Kamerasucher oder zwischen Pinseln und Grafikpads. ​Studiert habe ich Deutsche Literatur und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zurzeit bin ich freie Lektorin und Content Writer, als Kind meiner Zeit: remote und flexibel.  2020 habe ich all meine damaligen Ersparnisse investiert in meinen Kastenwagen Fred, der damit gerade noch rechtzeitig den Absprung vom tristen Dasein als Handwerkerauto geschafft hat und nun auf Reisen mit mir sein bestes Leben lebt. Wir waren uns übrigens direkt sympathisch, was daran liegen mag, dass sowohl seine Seitenspiegel als auch meine Ohren auffällig in rechtem Winkel abstehen. Noch im gleichen Jahr bin ich damals fünf Wochen durch Südwesteuropa gereist. 2021 war ich sechs Wochen im Balkan unterwegs, habe in der Zwischenzeit über Erasmus in Wien gelebt und in Tel Aviv gearbeitet, nachdem ich schon 2015 ein Schuljahr in England verbracht habe. Überall und nirgendwo eben.

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Fred

Peugeot Boxer (Bj. 2005), bester Kastenwagen ever 

Im Mai 2020 habe ich Fred bei einem Gebrauchtwagenhändler gefunden und für knapp 4.000 Euro gekauft, damals mit knapp 108.000 Kilometern, neuem TÜV und in gutem Zustand. Ein Glücksgriff, das weiß ich mittlerweile. Ausgebaut habe ich Fred dann mit viel Liebe und noch mehr Hilfe von Menschen, die mit Werkzeug wesentlich besser umgehen konnten als ich. Innerhalb von drei Monaten haben wir den leeren Laderaum isoliert, mit einer Dachluke ausgestattet und mit Möbeln ausgebaut. Vor dieser großen Reise habe ich 2022/23 dann einiges nachgerüstet: Standheizung, Wassertanks mit Waschbecken, Stauraum, Dachträger, etc. Und jetzt? Seit einigen Monaten lebe ich in diesem Auto und tauschen wollen - trotz mangelnder Stehhöhe, einiger Pannen und wenig Platz - würde ich nicht.

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Vedi

Im Team seit Januar 2024

Vedi ist ein ehemaliger Straßenhund aus Armenien, wo ich ihn im Januar 2024 gefunden und aufgenommen habe. Rasse, Alter, Herkunft - unklar. Aber klar ist: Vedi steht total auf Kartoffeln, liebt seine Krauleinheiten - auch von fremden Menschen - und findet andere Hunde total spannend (und manchmal ein bisschen gruselig). Wenn er sich freut, dann schwingt sein ganzes Hinterteil, und wenn er ein bisschen zu aufgeregt ist, dann stolpert er manchmal und fällt einfach um.

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Philipp Gackstatter 

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Gastautor

Ich bin im tiefsten und idyllischen baden-württembergischen Hinterland aufgewachsen und habe irgendwann entdeckt, dass es abseits des Dorfes so einiges zu sehen und erleben gibt. Seitdem bin ich auf einer Mission die Kulturen dieser Welt kennenzulernen und habe deshalb konsequenterweise in den letzten 6 Jahren genauso oft meinen Wohnort gewechselt. Wenn ich gerade versuche Life mit Work zu balancen, und mein Denglisch auf einem Minimum zu halten, lebe ich mich am liebsten kreativ am Klavier aus oder bewege mich in der Natur. Wenn ich nicht gerade bouldere bin ich wahrscheinlich klettern. Wenn man mich nicht auf Bergen findet, dann im Wasser. Ebenso gerne wie an anderen Orten zu wohnen reise ich auch dorthin. Und wenn ich nicht gerade selbst unterwegs bin, besuche ich gelegentlich Maria auf einer ihrer zahlreichen Reisen.

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Sergen Aktaş

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Gastautor

Ich bin Sergen und ich habe bisher in meinem Leben viele Dinge getan. Ich bin Lehrer und Ingenieur, aber derzeit bin ich Tätowierer mit Sitz in der türkischen Stadt Istanbul. Ich habe als Hauptfach Englische Sprache und Literatur studiert und dies hat meine Art, die Welt zu sehen und zu analysieren, verändert. Ich war kürzlich auf einer Auslandsreise nach Georgien, wo ich 18 Tage in Tiflis, Kasbegi, Gori und Batumi verbrachte. Das war meine erste Auslandsreise und unterwegs war ich trampen und couchsurfen. Batumi war die Stadt, in der ich Maria traf. Mein ganzes Leben lang habe ich es geliebt, unterwegs und in der Natur zu sein. Ich bin schon ziemlich oft durch die Türkei gereist und per Anhalter gefahren. Seit meiner Erfahrung in Georgien bin ich reisemotivierter denn je. Camping ist meine liebste Outdoor-Aktivität und ich beschäftige mich mit Klettern und Bergsteigen. Die Natur dieses wunderschönen Planeten zu genießen ist mehr wert als alles andere im Leben. Auch als Musiker finde ich Inspiration in der Natur und den Gefühlen, die sie weckt. Ich liebe es zu singen und Gitarre zu spielen. Genau wie Maria!

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